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Was ist das Besondere an den eminent Sakralorgeln?


Geschrieben von Yvonne am 09.01.2018

DCS (Digital-Computing-System), ein einzigartiges digitales System rekonstruiert den Prozess der Tonbildung, identisch dem Verhalten der Luftbewegung in den Pfeifen und kreiert so die selben charakteristischen Orgelklänge. Dank der Wiedergabe aller Obertöne (bis 20.000 HZ) und der getrennten Einspeicherung der Vorläufertöne und der Haupttöne, erreicht diese, zusammen mit dem natürlichen Hall in einer Kirche, eine Dominanz und eine Klangechtheit, die einer Pfeifenorgel sehr nahe kommt. Um Ihnen die außergewöhnlichen Vorteile dieses komplexen Tonerzeugungsverfahrens nahe zu bringen, lesen Sie im folgenden die detaillierten Informationen über die außergewöhnlichen Vorteile dieses komplexen Tonerzeugungsverfahren , das der 16-, 20- oder sogar 24-Bit Sample Technik hörbar überlegen ist.

Die Instrumente für den Einsatz zuhause, wie in kleineren Sälen überzeugen durch individuelle Intensivierung des digitalen Halls mit lebendigen Registern, die harmonisch zusammen klingen und bei kleiner, wie auch großer Disposition unverzerrt die individuelle Klangcharakteristik jedes einzelnen Registers ausstrahlt.

Um den Klang natürlicher Instrumente nachzubilden, hat sich das Sampling-Verfahren durchgesetzt. Doch leider gehen damit gewisse Nachteile einher, wie z.B. Inflexibilität in der Klangveränderung, deutlich hörbare Sample-Sprünge oder leiernde Sample-Loops. eminent geht aus diesen Gründen andere Wege.
Obertonanalyse

Schon bisher waren eminent Sakralorgeln für ihren differenzierten, transparenten und naturgetreuen Klang berühmt. Für den guten Ton verantwortlich ist ihr eigens für die Pfeifensimulation entwickeltes Tonerzeugungsverfahren (Obertonrekonstruktion), das sich von dem üblichen Sampling-Verfahren deutlich abhebt. Nach der Klangaufnahme wird der Grundton wie alle hörbaren Obertöne jedes einzelnen Registers getrennt bearbeitet und unter Berücksichtigung der C(Cis Lade separat in die Orgel geladen. Nur dadurch ist es möglich, mit der optional erhältlichen PC-Software „maestro tonalis“ einzelne Obertöne eines Registers genau den Klangvorstellungen nach, zu bearbeiten.

Für die Königin der Instrumente hat sich die niederländische Orgelbaufirma eminent etwas ganz besonderes einfallen lassen. Durch innovative Eigenentwicklung ist es gelungen, ein Konzept zu entwickeln, dass es erlaubt, bis zu 128 Obertöne pro Register getrennt zu erzeugen. Von jeder beliebigen Pfeifenorgel können nun Klangmuster genau auf Ihre Obertöne hin analysiert werden. Dieses Obertonspektrum wird dann in eine eminent-Orgel übertragen.
Obertonrekonstruktion

Wie sich in Fachkreisen herumgesprochen hat, bietet bislang keine andere digitale Sakralorgel auf dem Markt, die Möglichkeit, einzelne Registerklänge mit bis zu 1922 Intonationsparametern, den Klangvorstellungen eines jeden Organisten und den akustischen Bedingungen jeder Räumlichkeit individuell anzupassen. Jeder einzelne Ton, jedes Spuckgeräusch, das Einschwingverhalten, sogar der ganze Charakter des Klangs selbst kann verändert werden. Damit nicht genug, es ist sogar möglich, diese Einstellungen für alle 15 Tastaturabschnitte separat zu editieren. Natürlich können Sie das Originalregister jederzeit wieder herstellen. Mit der optional erhältlichen PC-Software „maestro tonalis“ erhalten Sie über 700 externe Register.

Optional erhalten Sie bei uns auch eine Bibliothek mit bis zu 64 Orgelregistern im geschlossen System der Orgel. Zusätzlich zu den Standardregistern stehen Ihnen damit je nach Modell weitere Register zur Auswahl, die von mehreren berühmten Pfeifenorgeln analysiert und in das Klangerzeugungsverfahren der eminent Sakralorgeln übertragen worden. Pedalstimmen, Prinzipale, Flöten, Streicher, Zungeninstrumente und viele andere mehr sind in der Bibliothek zu finden, auch sehr ungewöhnliche Fußlagen, wie 5 1/3, 3 1/5 und sogar 1 1/7 wurden dabei berücksichtigt. Auch an den Winddruck wurde gedacht. Sie können diesen sogar in drei Stufen verändert. Wie bei der echten Pfeifenorgel ist der Effekt von der Anzahl der gedrückten Tasten und den gleichzeitig aktivierten Registern abhängig. In der neuen eminent Serie arbeiten neu entwickelte FPGA IC´s, die schnellere „Echtzeit-Klangvariationen“ ermöglichen. So erhielten die Fußschweller einen zusätzlichen Volumen-Effekt, bei dem sich der Obertonreichtum über die Pedalposition steuern lässt. Das Anblasgeräusch ist in 4 Stufen regelbar, die Geschwindigkeit und die Tiefe des Tremulanten ist manuell je Intonierung veränderbar.

Durch die Verstimmbarkeit (Coelestis) je Intonierung vervollständigt sich das einzigartige Ergebnis. Eminent bildet den Klang der Pfeifenorgel wirklich und wahrhaftig bis ins kleinste Detail nach. Und die Krönung des Ganzen ist: Mit dem optionalen Sequenzer lassen sich 99 Musikstücke inkl. Registerwechsel aufzeichnen und in verschiedenen Geschwindigkeiten wiedergeben lassen. Alle LX Modelle (ab 2012) besitzen ein eminent Akustik-System, dass eine Einstellung des Raumklangs für nah- und fern individuell in 9 Stufen ermöglicht. Es hat schon seinen guten Grund, wenn wir sagen: eminent - Der Name der Orgel

Das Setzersystem ist standardmäßig mit 80 (erweiterbar auf 208) freien Kombinationen ausgestattet. Man kann aus 12 historischen Stimmungen (z.B. Werkmeister, Neidhardt, Valotti, Bach, Mittelton …) wählen. Alle Orgeln werden mit hervorragenden Druckpunkttastaturen für das perfekte Spielgefühl und sieben stufenlos einstellbaren Hallarten ausgeliefert, die es ermöglichen, die Raumakustik eines kleinen Zimmers genauso zu simulieren, wie die einer großen Kathedrale.

Der transparente Klangeindruck der eminent Orgeln kommt durch das ausgeklügelte Verstärker- und Lautsprechersystem auch richtig zur Geltung. Je nach Modell kommen bei den Heiminstrumenten bis zu 9 Verstärker mit einer Gesamtleistung von bis zu 275 Watt in einem Multi- Channel System (mit der Trennung nach dem Prinzip der C-Cis Lade) und bis zu 17 hochwertige Lautsprecher (davon bis zu vier Dome- Tweeter) zum Einsatz.

Von der kleinen Übungsorgel für zu Hause bis zur großen Kirchenorgel mit Abstrahlsystem (bis zu 32 Kanäle) wird bei der Firma eminent jede Orgel unter Berücksichtigung von Sonderwünschen, wie zum Beispiel Holztastatur, zerlegbares Gehäuse u.v.m. individuell gebaut. Das, von Schreinerhand massiv gebaute Gehäuse kann in den verschieden Holzarten bestellt werden. Die Sitzbank wird in Massivholz gefertigt. Für Deutschland wird alles nach BDO-Norm gebaut.
Maestro Tonalis

Um den Bedienkomfort zu erhöhen, haben wird das intelligente Computerprogramm „maestro tonalis“ geschaffen. Seine Bedieneroberfläche wurde von Musikern entwickelt und zeichnet sich durch die wirklich kinderleichte Intonation aus, die dem Organisten viele weitere nützliche Hilfsmittel zur Verfügung stellt.

Ab 6/2007 sind alle Orgeln für den Betrieb mit „maestro tonalis“ vorbereitet. Außerdem erhalten Sie mit der PC Software „maestro tonalis“ Vers. 1.23 zusätzlich über 700 Orgelregister zur freien Belegung. Der Klangcharakter jedes einzelnen Registers (wenn erwünscht sogar für 15 Manual Bereiche separat) lässt sich mit einer Art Equalizer verändern. Durch die Möglichkeit der automatischen Ausblendung irrelevanter Parameter ist die Kreation eigener Register wirklich ganz leicht. Zudem können Sie die Register kopieren, verschieben oder vertauschen. Ein dem Intonierprogramm kostenlos beigefügtes Sequenzerprogramm ermöglicht unzählige Aufnahmen zu speichern und wiederzugeben.

In Zusammenarbeit mit dem Generalvertrieb für Deutschland und Österreich „Hieber Lindberg GmbH“ in München in der Sonnenstraße, ist es dem Entwicklungschef der niederländischen Orgelbaufirma, Jan Spies gelungen, mit dem P.E.S. (Personal Edit System) und der Intonationssoftware „maestro tonalis“ eine individuelle, dem Raum angepasste, nachträgliche Intonierung einzelner Register zu ermöglichen.



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